Verfassungsgerichtshof verhindert EU-Austritts-Volksbegehren Freitag, Aug 17 2012 


Freitag, Aug 17 2012 


Das Finanzsystem ist ein kriminelles Pyramidenspiel Freitag, Aug 17 2012 


Gregg Braden’s unprecedented interview Nr 1 Freitag, Aug 17 2012 


GREGG BRADEN – HEALING ENERGY Freitag, Aug 17 2012 


Secrets in Plain Sight 1-23 Freitag, Aug 17 2012 


5. Naturrechte Freitag, Aug 17 2012 


ragt man Menschen nach ihren Rechten, werden die unterschiedlichsten Aussagen gemacht. Rechte auf Grundabsicherung, auf Bildung, auf Einkommen oder auf medizinische Versorgung sind sicherlich häufig genannte Beispiele. Jeder beschreibt im Prinzip die Befriedigung eines Bedürfnisses, das er selbst hat, oder ein Bedürfnis der Gesellschaft, dessen Befriedigung er für besonders wichtig hält. Je länger wir darüber nachdenken, desto mehr Bedürfnisse fallen uns ein und desto mehr Rechte glauben wir zu haben.

Meistens sind diese Aussagen also subjektiv und daher lediglich Meinungen. Das „Recht“ ist nur ein Konzept.

In der Realität gibt es kein Recht. Man kann es nicht sehen, nicht anfassen, nicht spüren. Es soll beschreiben, worauf alle Menschen einen natürlichen Anspruch haben. Dabei bezieht sich das jedoch nur auf den Umgang der Menschen untereinander. Beispielsweise hat jeder Mensch das Recht zu leben. Einem großen Felsbrocken, der mit einer Lawine auf einen zustürzt, entgegenzurufen, man hätte ja ein Recht auf Leben und erwarte somit, dass der Stein seine Richtung ändere und nicht auf einen falle, wäre völlig sinnlos, da der Stein keinen Einfluss auf seine Flugbahn hat. Dieses Recht gegenüber einem anderen Menschen geltend zu machen, ist sinnvoll, da dieser seine Handlungen beeinflussen kann.

Was für Rechte haben wir denn, und gegenüber wem?

Wir werden geboren, und haben somit von der Natur das Recht bekommen, zu leben. Durch dieses natürliche Recht auf Leben haben wir selbstverständlich auch das Recht, unser eigenes Leben zu schützen und zu verteidigen. Das Recht auf Leben und auf Selbstverteidigung besitzen alle Menschen gleicher maßen. Eine Gesellschaft, deren moralische Grundsätze diese Rechte nicht anerkennen und achten, hätte keinen moralischen Wert.

Die Natur hat den Menschen durch die Evolution mit einem freien Willen ausgestattet. Tiere haben diesen freien Willen nicht, ihr Handeln ist instinktiv. Stellte man beispielsweise einem Hund jeden Tag eine Sahnetorte hin, würde er sie jeden Tag fressen, bis er an Überfettung stürbe. Seine Intelligenz hat nicht ausreichend Kapazität, um die langfristige Wirkung seines Handelns zu erfassen. Da Tiere keinen freien Willen haben, sind sie auch nicht für ihre Taten verantwortlich.

Niemand würde einen Löwen im Zoo moralisch zur Rechenschaft ziehen wollen, wenn er einen Besucher anfiele, der in sein Gehege spränge, um den Löwen zu provozieren.

Der Mensch jedoch ist sehr wohl verantwortlich für das, was er tut, sowohl im positiven wie auch im negativen Sinne.

Verursachen wir einen Schaden, müssen wir ihn „wiedergutmachen“. Schaffen wir jedoch durch unsere Handlungen oder unsere Ideen etwas, so entsteht unter Umständen Eigentum. Heben wir im Wald einen herrenlosen Pilz auf, so erlangen wir durch unsere Arbeit (Aufheben) Eigentum an dem Pilz. So geschaffenes Eigentum gehört uns. Wir haben durch unseren Willen und die Verantwortung für unsere Taten ein Recht auf Eigentum.

Selbstverständlich hat jeder Mensch wiederum das Recht, sein Eigentum zu schützen und zu verteidigen. Wir haben auch Eigentum an uns selbst.

Im Moment tippe ich durch die Kontrolle über meinen Geist und meinen Körper diese Buchstaben. Niemand anders außer mir tut das, weshalb auch niemand anders ein Recht auf Eigentum an meiner Person hat. Somit habe ich auch wiederum das Recht, mein Eigentum an mir selbst zu verteidigen. Ich müsste nicht zulassen, dass jemand meinen Körper verletzt, mich tötet oder mich daran hindert, mich frei zu bewegen.

Nimmt man dir dein Leben, so nimmt man dir deine Zukunft. Nimmt man dir die Freiheit, so nimmt man dir deine Gegenwart. Nimmt man dir dein Eigentum, so nimmt man dir deine Vergangenheit.

Der Mensch hat ein natürliches Recht, nicht von einem anderen Menschen in Leib und Leben und Eigentum geschädigt zu werden.

Also ergibt sich sozusagen ein moralischer Grundsatz: Die Initiierung von Gewalt ist schlecht. Oder das Leben und Eigentum anderer zu respektieren ist gut. Das schließt natürlich auch die körperliche Unversehrtheit und die Freiheit, sich frei zu bewegen, ein. Es ist genauso falsch, jemanden durch initiierende Gewalt zu verletzen oder ihn irgendwo einzusperren oder anzuketten, sodass er sein Leben nicht mehr leben kann.

Wenn also jeder ein natürliches Recht hat, nicht vorsätzlich getötet oder verletzt zu werden, dann ergibt sich daraus für jeden das Recht, sich solcher Gewalt zu widersetzen. Selbstverteidigung ist ein moralisch legitimes Mittel. Die Natur hat uns für genau diesen Fall mit Flucht- oder Kampfreflexen ausgestattet.

Diese Rechte nennt man in der Philosophie Naturrechte. Sie sind die ursprünglichsten und grundsätzlichsten Rechte eines jeden Menschen. Meiner Meinung nach sind es die einzigen Rechte, die Menschen für sich beanspruchen können, außer dem Recht, das aus freiwilligen Übereinkünften erwächst. Mit „jedem Menschen“ will ich sagen, dass diese Rechte und die daraus hergeleiteten moralischen Grundsätze universell sind. Sie gelten immer, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Sie betreffen jeden Menschen, egal welcher Rasse, welchen Geschlechts oder welcher Religion er angehört. Es gibt keine Ausnahmen und keine Einschränkungen.

Wenn kein Mensch das moralische Recht hat, gegen einen anderen Menschen Gewalt zu initiieren, dann hat auch kein Mensch das Recht, einen anderen zu beauftragen, in seinem Namen Gewalt zu initiieren.

Wenn kein Mensch das moralische Recht hat, einen anderen Menschen zu bestehlen, dann hat auch kein Mensch das Recht, einen anderen zu beauftragen, in seinem Namen zu stehlen.

Wie auch in jeder anderen Wissenschaft müssen Theorien in der Philosophie konstant und universell sein. Die Theorie der Gravitation gilt am Montag genauso wie am Donnerstag, in Tunesien und in Schottland.

So wie jeder Stein immer zu Boden fällt, hat auch jeder Mensch ein Recht auf Eigentum. So wie kein Stein nach oben fällt, hat auch kein Mensch das Recht, anderen ihr Eigentum gegen ihren Willen wegzunehmen.

So kann es beispielsweise keine moralische Recht fertigung für Sklaverei, für unterschiedliche Rechte zwischen Männern, Frauen und Kindern und zwischen Rassen geben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Recht auf Leben, Freiheit, Eigentum und Selbstverteidigung naturgegeben ist. Es lässt sich nur gegenüber Menschen einfordern, da nur Menschen durch den freien Willen Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen können.

Alle anderen „Rechte“, die man allgemein aufzählt, wie ein Recht auf Bildung, auf medizinische Versorgung, auf Wohnraum usw. sind nichts weiter als Wünsche. Wir haben Bedürfnisse und wünschen uns ihre Befriedigung.

Für die Erfüllung dieser Wünsche ist jedes Individuum selbst verantwortlich. Bildung ist eine Holschuld! Die Natur hat uns mit der Fähigkeit ausgestattet, uns Wissen anzueignen. Lernen müssen wir aber selber.

Die Vermögenden müssen dem Staat helfen….. Freitag, Aug 17 2012 


CIA liefert Stinger-Raketen an syrische »Freiheitskämpfer« – Parallelen zwischen Syrien und Afghanistan Freitag, Aug 17 2012 


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