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weltraumschrott

Angesichts der jüngsten Raketenabwehr-Tests, die von China und den USA absolviert wurden, sorgt das Thema Weltraumüll erneut für Aufsehen. Experten kennen vorerst keine Entsorgungs-Methoden, die billig genug wären.

Die Zahl der Raketen- und Satellitenstarts nimmt weltweit immer mehr zu. Ausgediente Satelliten und Raketenstufen bleiben im All. Die Internationale Raumstation ISS muss ab und zu ihre Umlaufbahn korrigieren, um Kollisionen auszuweichen. Das betrifft beispielsweise Bruchstücke eines Satelliten, den eine chinesische Abfangrakete im Jahr 2007 zerstört hat.

Insgesamt behalten die Radare rund 19.000 Fragmente ab fünf Zentimeter Größe im Visier. Es gibt aber auch kleinere Fragmente, die die Raumstation oder einen funktionierenden Satelliten ebenfalls beschädigen können. Die Konzentration von Weltraummüll ist inzwischen so hoch, dass der so genannte Kessler-Effekt bald möglich wäre. Es geht dabei um eine Kettenreaktion, wenn Trümmer im All aufeinander treffen, wobei immer kleinere Bruchstücke entstehen und die Raumfahrt letztendlich unmöglich machen.

Der Weltraumschrott schwebt meistens in mittelhohen Umlaufbahnen…

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