infowars-deutschland

F. William Engdahl

Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich in offiziellen Regierungskreisen – etwa im deutschen Kanzleramt, der Internationalen Energieagentur oder dem US-Energieministerium – die Vorstellung festgesetzt, das absolute weltweite Fördermaximum von Erdöl und Erdgas (geochemisch als »Kohlenwasserstoffe« bezeichnet) sei erreicht oder bereits überschritten, in Zukunft blühten uns deshalb steigende Preise, es drohe eine Energieknappheit. Dieses Dogma ist als »Peak-Oil-Theorie« bekannt geworden.

 

1956 übergab der Geologe M. King Hubbert, der in Texas für die Ölgesellschaft Royal Dutch Shell tätig war, dem American Petroleum Institute eine Abhandlung, in der er vorhersagte, der Höhepunkt der Ölförderung in den USA werde im Jahr 1970 erreicht. Dabei ging er von der Annahme aus, Öl sei ein fossiler Brennstoff, eine biologische Substanz aus Überresten von

Dinosauriern, Algen, Bäumen oder anderen Lebensformen aus der Zeit vor 500 Millionen Jahren.

 

Die Theorie des fossilen Ursprungs des Erdöls hatte Hubbert ohne weiteres Nachfragen übernommen…

Ursprünglichen Post anzeigen 299 weitere Wörter