krisenfrei

von Philip Klaedtke

Vor genau 68 Jahren, am 8. Mai 1945, endete für Deutschland der zweite Weltkrieg. Mit der Unterzeichnung der Kapitulationserklärung durch Generaloberst Alfred Jodl im Auftrag des letzten deutschen Reichskanzlers Karl Dönitz ging an jenem Tag eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit zu Ende. Über das Ergebnis wurden wir an den Schulen unzählig unterrichtet und werden damit noch heute konfrontiert. Es bedeutete nicht nur das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft, sondern auch das des Mordens, Leidens und Kummers. Die Lehre war eindeutig: nie mehr wieder Krieg. Nie mehr wieder sollte ein Land wie Polen am 1. September 1939 präventiv angegriffen werden, was nicht umsonst Bestandteil des Art. 26 Abs. 1 GG wurde und noch heute ist. Die Bundeswehr, deren Aufgabe die Sicherung der Bundesrepublik Deutschland ist, ist eine Verteidigungsarmee, was jegliche Angriffskriege automatisch ausschließt und dementsprechend verfassungswidrig ist. Auch sollten nie mehr wieder Männer und Frauen in Kriegen sterben, die…

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