krisenfrei

Vater Staat belagert die Geisterstädte

Paul Craig Roberts und Johannes Maruschzik

Derzeit veröffentlichen die Medien fast täglich Berichte, in den Vereinigten Staaten habe ein breiter wirtschaftlicher Aufschwung eingesetzt und das Land stehe vor einer allmählichen Reindustrialisierung. Vor allem der ‚wettbewerbsfähige’ Wechselkurs des US-Dollars und die Schiefergasrevolution mit Hilfe des Frackings, die im Inland eine neue, kostengünstigere Energiequelle erschließen soll, werden als treibende Kräfte einer für die USA günstigen wirtschaftlichen Entwicklung ausgemacht. Und diese gehe zu Lasten der Schwellenländer. Medienberichten zufolge hat beispielsweise Manoj Pradhan, „Schwellenländerexperte“ bei Morgan Stanley, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters gesagt: „Vor dem Hintergrund des Schuldenabbaus der US-Haushalte könnte es gut sein, dass Investitionen und Produktion zu einem nachhaltigen Wachstum führen. Denken Sie einen Augenblick darüber nach, was das für die Schwellenländer bedeutet: Die USA werden als Wettbewerber – nicht als Konsument – zu nachhaltigem Wachstum zurückkehren.“ Ein beeindruckendes Statement. Doch wie sieht die Realität aus?

Entgegen den…

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