denkbonus

Sie studieren Journalismus, Medienwissenschaften, Publizistik, Germanistik und Politik, nur um eines zu tun – nichts. All die Redakteure, Reporter und Freelancer sind fest eingebunden in bestehende Strukturen, die ihnen gleichermaßen die Daumenschrauben als auch den Maulkorb anlegen

Interview – Anstatt ordentlich ihr journalistisches Handwerk auszuüben, dienen sie lediglich dazu, den politischen Diskurs innerhalb der Eliten zu reflektieren, ohne diesen jedoch zu hinterfragen. Um nur ja nicht in der Teppichetage anzuecken, haben sie gleich mehrere Scheren im Kopf. Da sind zum einen die Interessen der Medieneigentümer, für die sie arbeiten. Auch die Interessen der Werbe- und Anzeigenkunden wollen berücksichtigt sein, sonst wird der Geldhahn zugedreht. Auch den Interessen der Quellen, aus denen sie ihre Informationen beziehen, muss Rechnung getragen werden, will man sich ihrer weiterhin bedienen. Zumeist sind es Abgeordnete und deren Stäbe sowie Informanten aus großen Wirtschaftsunternehmen, die bei missliebiger Berichterstattung den Nachrichtenfluss an den Autor einfach versiegen lassen. Alles…

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