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Es ist ein starkes Signal gegen die Spekulation mit Agrarrohstoffen: Die DZ Bank, Dachorganisation von 900 Volks- und Raiffeisenbanken, trennt sich vom umstrittenen Geschäft mit Nahrungsmitteln. Die Banker fordern eine strengere Regulierung und stellen sich damit gegen die eigene Branche.

Die DZ Bank tritt öffentlich kaum in Erscheinung. Dabei handelt es sich bei dem Unternehmen um das viertgrößte Geldhaus der Republik – nach Deutscher Bank, Commerzbank und KfW. Die DZ Bank fungiert als Zentralinstitut für mehr als 900 Volks- und Raiffeisenbanken, ihre Bilanzsumme beträgt rund 407 Milliarden Euro.

Nun macht das Geldhaus doch mal von sich reden – mit einer brisanten Entscheidung: Die DZ-Bank-Gruppe und ihre Tochtergesellschaft Union Investment ziehen sich komplett aus dem Geschäft mit Nahrungsmittelspekulation zurück. Das bestätigte die Bank der Verbraucherorganisation Foodwatch in einem Brief, der SPIEGEL ONLINE vorliegt. In dem Schreiben spricht sich Vorstand Lars Hille außerdem für eine strengere Regulierung der Agrarrohstoffmärkte aus.

Foodwatch-Chef Thilo…

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