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Nicht nur der US-Geheimdienst NSA soll auf Nutzerdaten bei Facebook, Google und Co. Zugriff haben. Auch ein britischer Geheimdienst habe so Daten erhalten, berichtet nun der „Guardian“.

Der britische Geheimdienst Government Communications Headquarters (GCHQ) hat nach einem Bericht des „Guardian“ Zugriff auf Nutzerdaten großer IT-Konzerne in den USA erhalten. Möglich gemacht habe das eine Kooperation mit dem US-Geheimdienst NSA. Dessen Schnüffelprojekt Prism soll angeblich direkt auf Server von Google, Facebook, Microsoft und weiterer großer Konzerne zugreifen können.

Das hatten „Guardian“ und „Washington Post“ enthüllt. Die Unternehmen dementieren dies, einige vehementer als andere. Die US-Regierung hat die Existenz des Schnüffel-projekts, das offenbar seit sechs Jahren läuft, jedoch bestätigt. Prism soll sich demnach zwar nicht gegen US-Bürger richten, aber Millionen Nutzer weltweit sind das Ziel.

Wie der „Guardian“ berichtet, habe der britische Dienst GCHQ seit Juni 2010 Material über das System erhalten. Im vergangenen Jahr sollen 197 Berichte des Geheimdienstes auf diese…

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