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zahnschmelz

Es ist fast überall – in der Umwelt, im Essen und im menschlichen Körper: Bisphenol A. Die Chemikalie, die für die Kunststoffherstellung verwendet wird und ähnlich wirken kann wie ein weibliches Geschlechtshormon, steht im Verdacht, eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen zumindest mit zu verursachen – darunter Übergewicht, Unfruchtbarkeit und Herz-Kreislauf-Probleme. Jetzt hat ein französisches Forscherteam ein weiteres potenzielles Opfer der Substanz identifiziert: den Zahnschmelz.

Es gibt kaum eine andere chemische Verbindung, deren Einsatzgebiet so breit ist wie das von Bisphenol A – und entsprechend kaum einen Stoff, der in derartig großen Mengen hergestellt und eingesetzt wird. Das führt dazu, dass nahezu überall in der Umwelt BPA zu finden ist. Da es zudem für viele Haushaltsgegenstände und Behälter sowie in Verpackungen für Nahrungsmittel verwendet wird, ist es auch im Körper von über 95 Prozent aller Menschen nachweisbar. Lange Zeit galt das als aber völlig unproblematisch.

Schädlich oder nicht – das…

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