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Italien droht eine Verwaisung der Stadtzentren. Dutzende Shops und Lokale schließen täglich.

Im Würgegriff der Krise in Italien hissen immer mehr Kaufleute die weiße Fahne und schließen ihre Läden. Auf vielen Straßen in Metropolen wie Turin, Mailand und Rom sind trostlos leere Geschäfte zu sehen.

„Täglich schließen in Italien 134 Geschäfte und Lokale. Seit Beginn der Krise 2008 haben 224.000 Geschäftsinhaber ihre Arbeit verloren“, betont der Präsident des Kaufleute-verbands Confesercenti, Marco Venturi. Er schätzt, dass im Handel in sechs Jahren 1,6 Millionen Jobs verloren gegangen sind.

Venturi kritisierte, dass die illegale Wirtschaft in Italien 11 Prozent des BIP ausmache und 174 Milliarden Euro generiere. Dies belaste ehrliche Unternehmen und Handwerker-betriebe stark. Die Steuerlast sei in Italien unerträglich und beeinträchtige die Kaufkraft der Familien, die dieses Jahr um weitere 4.000 Euro sinken dürfte. In den letzten sechs Krisenjahren sei der Konsum um 145 Mrd. Euro zurückgegangen, was einem Minus von 6.000…

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