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Die Bundeswehr hat offenbar schon vor knapp zwei Jahren von dem US-Programm „Prism“ erfahren. Das von der Bundeswehr geführte Regionalkommando Nord im afghanischen Masar-i-Scharif sei im September 2011 informiert worden, dass das Programm zur Überwachung von Terrorverdächtigen eingesetzt werde, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf ein vertrauliches NATO-Dokument.

Das Dokument deute darauf hin, dass das Kommando der Bundeswehr in Afghanistan im September 2011 über die Existenz von „Prism“ informiert worden sei. Aus dem Papier gehe auch hervor, dass es sich bei „Prism“ um ein Programm zur Erfassung und Überwachung von Daten handele.

Bei dem Dokument handelt es sich dem Bericht zufolge um einen Befehl, der am 1. September 2011 vom gemeinsamen Hauptquartier der NATO in Kabul an alle Regional-kommandos in Afghanistan erteilt wurde. Das Regionalkommando Nord stand damals unter Befehl des deutschen Generalmajors Markus Kneip. In dem Befehl wurde den Angaben zufolge allen Regionalkommandos erläutert, wie sie vom 15. September…

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