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Eine Entlastung von 40 Milliarden Euro hat die Niedrigzins-Politik von Mario Draghi dem deutschen Bundeshaushalt beschert. Wie immer in der Wirtschaft: Wo eine Entlastung ist, ist immer auch eine Belastung. Diese trägt der Bürger, dessen Ersparnisse immer weiter an Wert verlieren, ohne dass sich die Sparer dagegen schützen können.

Die niedrigen Zinsen, die die unabhängige EZB seit längerem der Euro-Zone angedeihen lässt, füllt die Staatskasse in Deutschland. Der niedrige Leitzins der EZB führt dazu, dass auch der Bund weniger Zinsen auf Staatsanleihen zahlen muss. Dadurch wird Finanz-minister Schäuble in den Jahren von 2010 bis 2014 über 40 Milliarden Euro einsparen. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage des SPD-Ab-geordneten Joachim Poß hervor, über die der Spiegel berichtet.

Deutsche Anleihen sind sehr gefragt, weil sie innerhalb des krisengeplagten Europas als sichere Geldanlage gelten. Durch die Zinsersparnisse und Steuereinnahmen in Rekord-höhe nahm Schäuble von 2010 bis 2012 etwa 73…

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