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Neuen Genuntersuchungen nach verkehrte der Homo sapiens nicht nur mit Neandertalern und Denisovanern, sondern auch mit einer vierten und bisher noch unbekannten archaischen Population.

Dem Evolutionsgenetiker David Reich von der Harvard Medical School in Boston gelang es mit Unterstützung von Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, eine deutlich vollständigere Version des Genoms der Denisovaner zu erarbeiten, die vor über 30.000 Jahren in Asien lebten und etwa vier Prozent zum Erbgut von Melanesiern und australischen Ureinwohnern beitrugen. Wie diese Population aussah, weiß man nicht, weil keine Schädel erhalten sind, sondern nur ein kleiner Teil eines Fingerknochens und zwei Zähne.

Aus dem vollständigeren Denisovanergenom schließt der Evolutionsgenetiker im Vergleich mit anderen Erbgutdaten, dass sich die Population nicht nur mit den Vorfahren des modernen Menschen und mit Neandertalern vermischte, sondern auch mit einer bislang noch unbekannten archaischen Population. Mark Thomas, ein Evolutions-genetiker am Londoner University College verglich das durch die…

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