So lässt sich der Goldpreis-Betrug bekämpfen Freitag, Dez 27 2013 


krisenfrei

Gold- und Silberpreise sind anfällig auf Preisabsprachen von Banken. Eine US-Professorin sagt, wie der Edelmetallmarkt ausgerechnet vom Libor-Skandal lernen könnte.

Das Bild, das durch die Erkenntnisse von Behörden in aller Welt nach und nach sichbar wird, ist schockierend: Banken haben Referenzwerte manipuliert, die die Preise von allem Möglichen von Hypothekenkrediten bis hin zu Devisen beeinflussen. Und es gibt noch ein weiteres Gebiet, das Aufmerksamkeit verdient: die Gold- und Silbermärkte.

In den vergangenen Wochen haben Bloomberg News und andere über die Bedenken von Marktteilnehmern und Aufsichtsbehörden berichtet, dass der Prozess der Preisbildung für Gold für Insiderhandel und andere Formen unfairer Praktiken anfällig sein könnte. Die vorliegenden Erkenntnisse geben starken Anlass zu der Vermutung, dass es Manipulationen und möglicherweise auch Absprachen gibt.

Fixing erleichtert Manipulationen

Der Preisbildungsmechanismus, Fixing genannt, erleichtert Manipulationen. Zweimal an jedem Handelstag nehmen Vertreter von fünf Banken und einiger ausgewählter Kunden an einer Telefonkonferenz teil, in der Kauf- und…

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