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Lernender Grundschüler: Streit umd Bildungsplan Foto:  picture alliance/JOKERLernender Grundschüler: Streit umd Bildungsplan Foto:  picture alliance/JOKER

STUTTGART. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat die Kritik an einem Unterrichtsschwerpunkt zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ an Schulen verurteilt. „Hier werden Ängste geschürt“, warnte Kultusminister Andreas Stoch (SPD) mit Blick auf eine entsprechende Petition gegenüber dem SWR. Er sprach von einem Angriff auf Offenheit und Toleranz, die ihn störe und betroffen mache.

Der Landesvorsitzende der Grünen, Oliver Hildenbrand, sagte: „Das Vokabular erinnert an rechtsextreme und fundamentalistische Strömungen.“ Eine Sprecherin der Landesregierung ergänzte, die Petition habe „nichts mehr mit einer demokratischen Diskussion zu tun“. Auch die linke Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) übte heftige Kritik: „Schule ist kein Ort für Fundamentalisten“, betonte die Landesvorsitzende Doro Moritz. „Wir sind empört.“

Neue Sexualethik soll geschaffen werden

Kultusminister Andreas Stoch (SPD) Foto:  picture alliance/dpa

Kultusminister Andreas Stoch (SPD) Foto: picture alliance/dpa

Die Unterstützer der Petition um den Pädagogen Gabriel Stängle werfen der Landesregierung vor, Interessengruppen propagierten „die Thematisierung verschiedener Sexualpraktiken in der Schule als…

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