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Hubble-Teleskop fotografiert bislang nur theoretisch bekannten Vorgang.

Schwere Kollisionen, große Krater und fliegende Felsbrocken – so sieht das verbreitete Bild aus, wenn Asteroiden zerbrechen. Amerikanische Astronomen haben jedoch jetzt einen Asteroiden entdeckt, der völlig ohne Spektakel auseinander fällt. Diese Möglichkeit war bislang nur in Spekulationen bekannt. Mit dem Hubble Weltraumteleskop beobachteten die Forscher den Prozess nun zum ersten Mal direkt.

(Bild: Bilder des Hubble-Teleskops zeigen, wie der Asteroid im Verlauf mehrerer Monate zerbricht. Die größten Trümmer haben einen Durchmesser von etwa 360 Metern. Das Sonnenlicht verleiht jedem Bruchstück einen sichtbaren Staubschweif)

Im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter ziehen unzählige Felsbrocken ihre Bahnen, von Staubkorngröße bis hin zum Zwergplaneten Ceres. Über 600.000 Asteroiden sind in diesem Bereich des Sonnensystems bereits entdeckt. Kollisionen von Felsbrocken mit mehr als zehn Kilometern Durchmesser treten dabei geschätzt etwa einmal in zehn Millionen Jahren auf. Solche Ereignisse können kleinere Asteroiden entstehen lassen. Es ist jedoch…

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