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Die Festnahme des mächtigen Drogenbosses Joaquín „El Chapo“ Guzmán ändert nichts an den kriminellen Strukturen in Mexiko. „Es geht hier darum, ein ganzes Land auf den richtigen Kurs zu bringen. Dazu braucht es mehr als eine Festnahme“, sagte der Journalist und „El Chapo“-Experte Malcolm Beith kürzlich der Huffington Post.

Denn längst mischen die Verbrechersyndikate nach Ansicht von Experten auch im Menschen-, Organ- und Rohstoffhandel mit. Die Syndikate sind bereits in die reguläre Wirtschaft vorgestoßen.

Im Grunde sind die mexikanischen Kartelle daher mittlerweile kriminelle Logistik-unternehmen, schreibt die US-Fachzeitschrift „Foreign Policy“. Es gehe weniger um das einzelne Produkt als vielmehr um die Kontrolle der Transportwege. Darin ähnelten sie Amazon, das als Online-Buchhandel anfing und mittlerweile über seine weltum-spannendes Netz alle möglichen Produkte vertreibt. Mexikos Drogenkartelle sind gewissermaßen die Mafia 2.0.

Kartell von El Chapo soll in 50 Staaten aktiv sein

Eine Mafia 2.0, die ihren Einfluss mittlerweile längst bis nach Europa ausgedehnt…

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