deutschelobby

.

Einhundert Jahre nach dem ersten Weltkrieg tauchen die Leichen gefallener Soladaten aus dem Ersten Weltkrieg bei Trentino in den Alpen auf. Der „Weiße Krieg“ forderte viele Todesopfer. Wie eine seltsame Mahnung scheint es, daß sie seit ein paar Jahren wieder zum Vorschein kommen und uns daran erinnern, daß Frieden und Völkerverständigung ein zerbrechlicher Schatz sind.

Viele der jungen Männer sind bei Rekord-Minustemperaturen einfach erfroren oder verhungert, die meisten sind gefallen. Drei Jahre dauerte der erbitterte Kampf, unzählige Männer sind in dieser Zeit auf beiden Seiten gestorben. Ihre mumifizierten Körper erscheinen plötzlich, wenn im heißen Sommer das Eis weiter abschmilzt als bisher.

Archäologen beeilen sich, um die Gletschermumien noch rechtzeitig zu finden, wenn sie auftauchen. Denn sie zerfallen an der Luft und bei Plus-Temperaturen nicht nur sehr schnell, vorbeikommende Bergwanderer, Touristen – oder regelrechte Schnäppchenjäger nutzen den „Fund“ und begehen Leichenfledderei. Da ragt plötzlich schon mal eine alte, österreichische Flinte…

Ursprünglichen Post anzeigen 402 weitere Wörter