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Das Land Niedersachsen lässt 2000 Jura-Examen untersuchen. Die angehenden Juristen sollen sich den Abschluss regelrecht gekauft haben. Maßgeblich beteiligt an dem florierenden Handel: Ein Mitarbeiter des Landesjustizprüfungsamtes.

Über ihn sollen sich die angehenden Juristen in Niedersachsen die guten Noten im Examen buchstäblich gekauft haben. Wegen Korruptionsvorwürfen gegen einen Mit-arbeiter des Landesjustizprüfungsamtes werden dort nun die Abschlussprüfungen von rund 2000 Juristen untersucht.

Zwölf Sonderprüfer würden damit sofort beginnen, sagte Justizstaatssekretär Wolfgang Scheibel am Mittwoch in Hannover. „Wir werden alle Prüfungen seit 2011 durchsehen. Es geht nicht anders.“

Hintergrund ist der Fall eines Richters, der seit damals im Landesjustizprüfungsamt in Celle arbeitete und Klausurthemen und -lösungen an Kandidaten verkauft haben soll, die nach Ende ihrer Referendarzeit kurz vor dem letzten Staatsexamen standen. Vor allem Prüfungswiederholern soll der Mann seine Dienste angeboten haben, sagte der Staats-sekretär.

Ob und wie viele darauf eingingen, ist noch unklar. Das soll nun die Durchsicht der Abschlussexamen ermitteln…

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