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Shanghai, New Orleans, Athen – viele Metropolen versinken langsam im Erdboden, manche kippen regelrecht ins Meer. Auch Mitteleuropa ist betroffen. Und schuld ist oft der Mensch.

Hurrikan Katrina habe New Orleans sicherer gemacht, so glauben die Bewohner der US-Stadt an der Küste im Golf von Mexiko. Nachdem der Sturm vor neun Jahren meterhohe Fluten in die Straßen gedrückt hatte, wurden neue Deiche gebaut.

Satellitendaten zeigen nun, dass die Hoffnung trügen könnte. An manchen Stellen senken sich die Schutzbauten. Mehr noch: New Orleans insgesamt sackt ab – manche Stadtteile um das Zehnfache schneller als der Rest. Stehen Deiche in den Extremzonen, drohen neue Fluten.

Metropolen weltweit erleben ein ähnliches Schicksal, berichten Forscher auf der Jahres-tagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien. „Zahlreiche Städte sind auf dem Weg nach unten“, sagt Gilles Erkens von der Universität Utrecht in den Niederlanden.

Oftmals sind Menschen dafür verantwortlich. Vor allem die Förderung von Erdgas…

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