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Es sieht irgendwie nicht so rosig aus für Italien. Trotz Reformbemühungen in den letzten Jahren ist der Schuldenstand seit 2010 weiter gestiegen, die Wirtschaft dümpelt so vor sich hin und die Reformen von Ministerpräsident Matteo Renzi haben bisher noch keine Wirkung gezeigt.

Auf der Suche nach Lösungen für die Wirtschaftskrise hat die italienische Regierung sich nun dafür entschieden, illegale Aktivitäten wie Drogenhandel und Prostitution in die BIP-Berechnung einzubeziehen. Das berichtet die US-amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg.

Bis zu 20 Prozent mehr Wirtschaftsleistung

Guiseppe Di Taranto, Ökonom und Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Luiss Universität in Rom, sagte der Agentur: „Selbst wenn der tatsächliche Einfluss schwer zu quantifizieren ist, bin ich mir sicher, dass es einen positiven Einfluss auf das BIP haben wird.“ Das Resultat aus der Neuberechnung sei, dass Ministerpräsident Renzi einen größeren finanziellen Handlungsspielraum habe.

Drogen und Prostitution könnten der italienischen Wirtschaft zumindest auf dem Papier einen gewaltigen Zuwachs…

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