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Irland steht nach dem Fund von 800 Babyleichen in Tuam unter Schock. Der Skandal fördert nicht nur die Abgründe der meist katholischen „Fürsorge-Einrichtungen“ zutage, sondern eine Kultur des Vergessens und Verdrängens.

Pater Brian D’Arcy, einer der bekanntesten Katholiken Irlands, traf vermutlich eine verbreitete Stimmung, als er von einer „Greueltat“ sprach, „die in einem anderen Land passiert sein muss“. Aber es ist Irland, seine Heimat, in dem ein Massengrab mit fast 800 Kinderskeletten entdeckt wurde. „Ich konnte gar nicht glauben, dass dies in meiner Lebenszeit passiert ist, in meinem Land und unter der Religion, zu der ich gehöre und der ich mein Leben gewidmet habe“, sagte der fassungslose Pater am Freitag dem irischen Fernsehen.

Die Öffentlichkeit steht kopf, seit die Forschungsergebnisse der Heimathistorikern Catherine Corless zur Gewissheit machen, was zuvor nur in einigen Regionen des Landes als Gerücht kursierte: dass Babys und Kinder „gefallener Mädchen“ in katholischen Heimen unmenschlich behandelt und…

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