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An der Ostseeküste wird nach Öl gebohrt. Die ausführende Firma sagt, es sei kein Fracking. Bürgerinitiativen vor Ort zweifeln das an.

Am Montag hat die deutsch-kanadische Firma Central European Petroleum (CEP) an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern einen weiteren Schritt gemacht, um eine neue Erdöllagerstätte zu erschließen: Bereits vor drei Jahren war das Bohrloch fertig gestellt worden, rund 2.700 Meter tief, dann noch mal 1.000 Meter horizontal in der Erdöl-führenden Schicht entlang.

Nun begann die Firma damit, insgesamt 1.500 Tonnen Flüssigkeit einzupumpen, um das Gestein entlang der Bohrung für eine Testförderung aufzubrechen. Oder will sie es „öffnen“, wie es bei CEP heißt? Der Unterschied ist nicht nur rein sprachlicher Natur, denn der englische Begriff für aufbrechen ist „fracking“ und damit ist der Salat ange-richtet.

Deutschland debattiert über „Fracking“, darunter versteht sich jene Fördermethode von Öl und Gas, die in den USA ganze Landstriche mit Bohrlöchern überzieht und immer wieder das Grundwasser…

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