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Wiener Heimkinder für Sexpartys "gemietet"? (Bild: Martin Jöchl)
Foto: Martin Jöchl
Ein unfassbarer Fall von möglichem Missbrauch Wiener Heimkinder wird jetzt erneut aufgerollt. Ein Unternehmer soll in den 90er-Jahren immer wieder Buben und Mädchen zu privaten Sexpartys bestellt haben. Laut Anzeige seien Beweisfotos, die ein Zeuge an die Polizei übermittelt habe, jedoch einfach verschwunden. Angeblich soll mindestens ein Kind auch als unwissender Drogenkurier eingesetzt worden sein.

Die aktuelle Anzeige wurde von der Stadt Wien erstattet. Seitdem wird gegen den mittlerweile 57-jährigen Unternehmer, zwei weitere namentlich bekannte Männer und drei derzeit noch nicht identifizierte mögliche Mittäter ermittelt.

„Die Vorwürfe lauten auf Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauch, Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses und sexuelle Belästigung“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Thomas Vecsey. Die Anzeige sei zu weiteren Ermittlungen der Polizei übermittelt worden, die mittlerweile die Untersuchungen aufgenommen habe.

Derzeit sei unklar, inwieweit sich die neuen Anschuldigungen mit den alten decken, die bereits Gegenstand zweier Strafprozesse waren, in denen der Unternehmer, für den…

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