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Ankara verlegt Panzer an syrische Grenze. Regierungschef Erdogan fordert Mandat für Einmarsch ins Nachbarland.

Die türkische Regierung droht immer offener mit einem Einmarsch ihres Militärs in den Norden Syriens. Am Montag wurden 40 Kampf- und Schützenpanzer in der Provinz Urfa an die türkisch-syrische Grenze gegenüber der seit über zwei Wochen von der Dschi-hadistenorganisation Islamischer Staat (IS) attackierten kurdischen Stadt Kobani (Ain Al-Arab) verlegt. Einige der Panzer haben ihre Geschützrohre direkt auf die umkämpfte Enklave jenseits der Grenze gerichtet. Vorangegangen war der Beschuß kurdischer Dörfer auf türkischem Territorium mit mutmaßlich von IS-Kämpfern abgefeuerten Mörser-granaten. Eines der Geschosse traf ein Haus, dabei wurden drei Bewohner verletzt.

In den Dörfern um den Grenzort Suruc halten Tausende Menschen, darunter Abgeordnete der prokurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP) sowie Vertreter sozialistischer Organisationen seit Tagen eine Mahnwache der Solidarität mit den Verteidigern von Kobani ab. Am Dienstag morgen griff die Polizei die demonstrierenden Menschen zum wiederholten…

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