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Längere Esspausen regen den Zellmechanismus der Autophagie an und tragen dadurch zur Entsorgung schädlicher Zellbestandteile bei.

Gegen die mit dem Älterwerden einhergehenden Zellveränderungen ist offenbar kein Kraut gewachsen. Die Zellen geben jedoch nicht kampflos auf: Mit einem Schutzprozess – der Autophagie – setzen sie sich gegen Degenerationen zur Wehr. Dieser Mechanismus kann offenbar auch durch Fasten ausgelöst werden, berichten Forscher der Uni Graz. Sie untersuchten, ob sogenanntes „Alternate Day Fasting“ die Lebenserwartung bei Menschen erhöhen kann.

Fasten – von Vielen nur im Hinblick auf Gewichtsreduktion betrieben wird, könnte laut Frank Madeo vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Uni Graz durchaus auch gesundheitsfördernde Auswirkungen auf den Organismus haben. „Bisher hat sich einzig die sogenannte kalorische Restriktion als wirkungsvoll erwiesen, um die Lebensspanne zu verlängern oder altersassoziierte Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurodegeneration und Krebs in Schach zu halten“, so Madeo. So hätten Experimente gezeigt, dass sich die Lebensdauer von Mäusen, denen 30…

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