SciFi

Nachdem in Dortmund demnächst alle Fussgängerampeln auf Gleichstellung stehen und das Symbol eines Ampelmännchens durch das Symbol eines berockten und bezopften Ampelmädchens ergänzt wird, eine Darstellung, die die Emanzipation von Frauen weit hinter die Gebrüder Grimm zurückwerfen wird, wenngleich die Symbolik durchaus an grüne Heilsvorstellungen erinnert, in denen bezopfte Kinderlein Reingelreihen tanzen, auf grünen Wiesen, um deren Unterhalt sich der Schöpfer kümmert, nachdem also Dortmund auf den bezopften Rock gekommen ist, droht neues Ungemach:

Transsexuelle fordern eigene Anpelwesen, denn, wie bei öffentlichen Toiletten, so berichtet X im vertraulichen Telefongespräch, seien Transsexuelle vor eine Wahlentscheidung gestellt, die sie in der Regel nicht zu treffen in der Lage sind – schon weil die eigene sexuelle Orientierung nicht repräsentiert sei. Das gelte für Ampeln und Toiletten in gleicher Weise. Nur seien die Folgen bei Ampeln oft gravierender.

Ampelmaennchen

Transsexuelle, vor die Wahl eines Ampelmännchens oder eines Ampelmädchens gestellt, so fürchtet unser Interviewpartner, handelten oft erratisch, was dazu…

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