The Story of Louis Pasteur (1936) - IMDb

Louis Pasteur und die Tollwut
Doch es kommt noch schlimmer, wenn wir uns einer anderen Ikone der Impfgeschichte, nämlich Louis Pasteur, zuwenden. Zu der damaligen Zeit gab es viele herrenlose Hunde und die
Tollwut unter ihnen und den Wölfen grassierte stark. Pasteur liess einen tollwütigen Hund an ein Brett schnallen und entnahm ihm dann Speichel für seine Versuchzwecke. Er ging
davon aus – und unsere heutige moderne Medizin ebenfalls – dass der Tollwuterreger sich im Speichel des Hundes befinden müsse. Aber dort ist er nie nachgewiesen worden, denn
das einzige Tier, dass Gift im Speichel, bzw. im Maul hat, ist die Schlange. Veterinäre bestätigen denn auch, dass man in dem Speichel eines tollwütigen Tieres keinen Tollwuterreger
finden und im Labor nachzüchten kann. Als weiteres Hindernis stellte sich heraus, dass die Erreger scheinbar nicht so wachsen wollten wie er es sich vorgestellt hatte. Zu diesem Zweck
brachte er Speichel eines tollwütigen Hundes in eine Schüssel Bouillon. Nachdem sich etliche Wochen nichts getan hatte, die Suppe war augenscheinlich auch nicht tollwütig geworden,
schloss er daraus, dass der Tollwuterreger ein äusserst winziger und anspruchsvoller Keim sei und nannte ihn Virus, was schlicht Gift heisst. So fand also dieser Begriff Einlass in die
moderne Medizin.
Um zu beweisen, dass der Erreger ansteckend ist, entnahm er an Tollwut verendeten Hunden Gehirnmasse und spritzte sie in das Gehirn gesunder Hunde. Diese Hunde bekamen nun
alle neurologische Probleme, die sich in Krämpfen, Aggressivität, Ruhelosigkeit, etc. zeigten. Daraus schloss Pasteur unweigerlich, dass diese Hunde ebenfalls an Tollwut
erkrankten. Wenn man aber von einem gesunden Lebewesen gleich welcher Art Gehirnmasse entnimmt und führt sie in das Gehirn eines anderen Lebewesens gleich welcher Art ein,
dann entstehen grundsätzlich immer neurologische Probleme! Das hat mit Tollwut nichts zu tun! Es gibt etliche mutige Mediziner, welche diese Dinge hinterfragt haben, doch sie
finden kein Gehör in der offiziellen medizinischen Literatur. Denn sie behaupten, dass es die Krankheit Tollwut zumindest beim Menschen gar nicht gibt. Zu ihnen gehört vor allem der
Mediziner Dr. Charles Dulles aus Philadelphia (USA). Er konnte belegen, dass es sich bei den diagnostizierten Fällen von Tollwut beim Menschen immer um Tetanus gehandelt hatte. Für
diese Annahme spricht auch die Tatsache, dass man bei Verdacht auf Tollwut gleichzeitig auch Tetanus impft. Doch zurück zu Pasteur und seinen Hunden: Aus dem getrockneten
Rückenmark tollwütiger Hunde stellte er einen Impfstoff her, den er Hunden einspritzte. Zugleich liess Pasteur geimpfte und ungeimpfte Hunde in Versuchen von tollwütigen Doggen zu
Tode beissen um die Wirksamkeit der Impfung zu erproben. Dieses ohrenbetäubende Geheul der so gequälten, armen Tiere drang natürlich nach draussen und die Tierschützer warfen
ihm sinnlose Tierquälerei und Sadismus vor, womit sie mit Sicherheit nicht falsch lagen. Sein Laboratorium wurde als Folterkammer und er selber als Henker unschuldiger Tiere
bezeichnet. Die Tierschützer kamen nach Pasteurs eigenen Worten aus den „oberen Zehntausend von englischen und französischen Hundefreunden“. So musste er schliesslich auf
Druck zweimal mitsamt seinen Hunden umziehen, bis der Staat ihm im Wald von St. Cloud die einstige Villa von Napoleon III. mitsamt dem grossen Besitztum zur Verfügung stellte. Hier
konnte er seine Versuche mit den Hunden ungestört fortsetzen. Pasteur bezeichnete sich selber als grossen Hundefreund. Wie man als Hundefreund allerdings solche Versuche machen
kann ist mir unverständlich.
Nicht nur Pasteur selber, auch seine Frau scheint ein seltsames Verhältnis zu Hunden gehabt zu haben, wie ein Brief an ihre Tochter zeigt: „Soeben bringt Dein Vater eine grosse
Neuigkeit aus dem Laboratorium mit. Der unlängst trepanierte und mit Tollwut geimpfte Hund ist in dieser Nacht nach einer Inkubationszeit von nur 19 Tagen gestorben. Die Krankheit
ist am 14. Tage ausgebrochen, und heute Morgen hat man von diesem Hund Gehirnstoff auf einen neuen Hund übertragen, ebenfalls durch Trepantion, die Roux mit unvergleichlicher
Geschicklichkeit ausgeführt hat. Daraus folgt, dass wir von nun an so viel tollwütige Hunde haben können, als wir wünschen, und dass diese Experimente ungewöhnlich interessant sein
werden.“(Winkle S. Kulturgeschichte der Seuchen, Komet 1997),
Pasteur beschrieb seine eigene Arbeit indem er sagte, man müsse einen Menschen durch wiederholte Einspritzung des Impfstoffes dazu bringen, dass sein Organismus zur Bildung von
Antikörpern angespornt würde, bevor also die Wanderung des „Strassenvirus“ (Wildvirus) von der Eintrittspforte zum Gehirn beendet sei. Mit der Wutschutzimpfung soll demnach „das
schnellere Pferd gesattelt werden“, um das „Hundevirus“ durch das „Kaninchenvirus“ zu überholen. Das war auch der Grund für die Verwendung von Kaninchen. Da sie bekanntlich
schneller sind als Hunde ist nach seiner Logik das Kaninchenvirus auch schneller als ein Hundevirus. Das nennt sich Wissenschaft. Und auf dieser Grundlage basiert unsere
Tollwutimpfung!!