In den sozialen Medien kursieren nachdem „Unfalltod“ der Kamerafrau unterschiedliche Theorien. Am Donnerstag hat Alec Baldwin (63) bei Dreharbeiten in Santa Fe (US-Bundesstaat New Mexico) zu seinem Western-Film „Rust“ versehentlich eine Kamerafrau erschossen und den Regisseur verletzt. Statt mit Platzpatronen war der Revolver mit scharfer Munition geladen. Doch wie konnte es dazu kommen?

Mittlerweile wird immer klarer, dass es am Set der Low-Budget-Produktion einige Probleme gab. Mehrere Mitarbeiter beschwerten sich über die Arbeitsbedingungen und die Übernachtungsmöglichkeiten. Außerdem gab es bei der Waffe bereits vorher Fehlzündungen.

Vor der verhängnisvollen Szene präparierte Waffenmeisterin Hannah Gutierrez (24) drei Waffen. Regieassistent Dave Halls suchte eine aus und reichte sie Baldwin.

Halls rief „Cold Gun“, was bedeutet, dass der Revolver nur mit Platzpatronen geladen ist. Doch das war ein fataler Irrtum.

„Hier wurden alle möglichen Sicherheitsregeln missachtet“, sagt Hollywoods Filmwaffen-Experte Tim Clemente (61) zu BILD am SONNTAG. „Ein Regieassistent hätte niemals die Aufsicht über die Waffen haben dürfen.“

Baldwins Schuss durchschlug die Brust von Kamerafrau Halyna Hutchins (42), traf dann den dahinter stehenden Regisseur Joel Souza (48) in der Schulter. Er überlebte leicht verletzt, sie starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Hutchins hinterlässt ihren Sohn Andros (8) und Ehemann Matthew (3